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  • Sep 30 2011

    Rollertest – Piaggio Yourban MP3 – die rollende Damenhandtasche

     

    Der MP3-Dreirad-Roller von Piaggio hat sich zu einem Verkaufsschlager entwickelt: Über 80.000 wurden seit dem Marktstart weltweit verkauft. Seit Sommer ist der Yourban MP3 im Angebot.

     

     

    Der neue MP3 YOURBAN 300 LT soll nun als drittes Modell in der Linie nach Piaggios Worten “junge Executives, die eine Alternative zum Auto für die Fahrt zur Arbeit in der City, als auch Frauen auf der Suche nach einem agilen, sicheren und spassigen Fortbewegungsmittel” ansprechen.

     

    Unser Autor moto1203 ist ihn gefahren, hier sein Eindruck.

     

    Der gefährliche Hausfreund

     

    “Achtung! Mit dem flotten Dreirad MP3 Yourban von Piaggio holen Sie sich viel Spaß, aber auch gewaltigen Ärger ins Haus. Ihre Frau Gemahlin wird den Roller nämlich auch fahren wollen – einfach so mit dem Autoführerschein. Allerdings eher in der Stadt als während einer Tour über die Landstraße.

     

    Eine rote Ampel ist immer wieder eine kleine Show. Mit dem Piaggio MP3 Yourban 300 LT pirschen Sie sich ran, die Geschwindigkeit fällt unter zehn km/h – und Klick! – ein Schalter am rechten Griff hilft Ihnen, Haltung zu bewahren. Der Yourban hat drei Räder; mit etwas Übung halten Sie an, ohne die Füße abzusetzen. Das elektronische Roll-Lock-System des Rollers stabilisiert die vordere Radaufhängung. Die ungläubigen Blicke der Pkw-Fahrer sind Ihnen sicher.

     

    Genau so cool geht es weiter. Bei Grün starten Sie durch; die Arretierung löst sich beim ersten Gasgeben automatisch, und der Yourban zieht los. Schalten und Kuppeln können Sie Dank des stufenlosen Automatikgetriebes und der Fliehkraftkupplung ebenso vergessen wie schlechte Straßen und gängige städtische Stolperfallen wie Straßenbahnschienen.

     

    Der Piaggio hat eine ausgeklügelte Parallelogramm-Vorderrad-Aufhängung; die macht ihn nicht nur gefühlt zu einem sicheren Fahrzeug und bügelt Unebenheiten elegant aus. So etwas könnte noch in Ihre Garage passen? Ach, Sie haben gar keinen Führerschein für Motorrad oder Roller? Macht nichts, fahren Sie trotzdem.

     

    Smarter italienische Einzelgänger

     

    Möglich macht das Fahren des Yourban ohne Motorradführerschein die Vorderrad-Konstruktion des Rollers. Die beiden 13-Zoll-Räder haben exakt eine Spur von 465 Millimetern Breite – der Yourban LT ist kein Zweirad mehr und damit erlaubt das deutsche Recht das Führen des Fahrzeugs mit der normalen Fahrerlizenz Klasse B. Und das gilt für alle Führerscheinbesitzer trotz der beschlossenen Reform im Jahr 2013. In Italien ist noch eine andere Variante mit einer geringeren Spurbreite in Angebot. Dafür ist dann allerdings ein Motorradführerschein nötig.

     

    Die Rechtslage führt allerdings auch dazu, dass alle Yourban MP3 LT mit einem im ersten Moment verwirrenden Bremssystem ausgerüstet sind: Unter dem Tacho findet man den Hebel für die Feststellbremse – die man aber beim Anfahren gerne vergisst. Die beiden Handbremshebel am Lenker, die mit den drei Scheibenbremsen verbunden sind, würden zum zügigen Stopp vollkommen ausreichen. Dem Recht geschuldet ist dagegen das antiquierte Fußbremspedal im Durchsteigtunnel. Vorschrift halt; es gibt Schlimmeres.

     

    Bei Piaggio Deutschland ist man erstaunt, warum noch kein anderer namhafter Hersteller in diese Nische vorgestoßen ist. Denn mit dem Trick, einen Roller mit drei Rädern auszustatten, haben die Italiener vor fünf Jahren einen regelrechten Coup gelandet: Mitte des Jahres wurde der 80.000. MP3 ausgeliefert – und etwa jeder zehnte ging nach Deutschland. Fast jeder davon ist eine LT-Variante für den Autoführerschein, die perfekt zu ihren Zielgruppen passt: Frauen und junge Arbeitsplatzpendler.

     

    Das Problem dabei: Wenn beide Zielgruppen in einem gemeinsamen Haushalt wohnen, wird die Streitfrage, wer den Yourban fahren darf, zwangsläufig auftauchen.

     

     

    Die rollende Damenhandtasche

     

    Der Yourban 300 LT, der seit Juni neu auf dem Markt ist, muss anders als das bullige Touring-Modell 400 LT mit 121 Kubikzentimeter weniger auskommen. Der noch Einzylinder-Viertakter leistet nur noch 22,7 PS, ihm geht schon bei knapp 120 km/h die Luft aus. Für eine Reise oder einen längeren Ausflug über kurvige Landstraße ist die Maschine zu schwach.

     

    Für Stadtfahrten und kleinere Ausflüge an den nahegelegenen Baggersee ist er jedoch ideal: Die Young-Urban-Version ist leichter und flotter beim Ampelstart als der große Bruder und die ebenso erhältliche, aber wesentlich teurere Hybrid-Variante mit Rückwärtsgang. Für den Nachwuchsbanker, der noch keinen Firmenparkplatz in der City-Tiefgarage ergattern konnte, ist der Roller auch mit genügend Windschutz für das Office-Outfit versehen. Die Laptop-Tasche passt perfekt in das Staufach unter dem Sitz; für die nassen Übergangsmonate bietet Piaggio gegen Aufpreis einen auf den MP3 zugeschnittenen Beinschutz aus wasserdichtem Material, einen höheren Windschild und einen geräumigen Koffer an.

     

    Das eigentliche Revier des Yourban, der modisch chic in den Wahlfarben Schwarz Cosmo, Rot Ibis und Silber Orione daherkommt, sind jedoch die raren Parkflächen am Rande von Fußgängerzonen und Shopping-Meilen wie der Düsseldorfer Kö.

     

    Hier, wo vor den Straßencafés die modernen Verkehrskonzepte der “Urban Mobility” selbst Fahrerinnen mit Smarts bei der Parkplatzsuche in den Wahnsinn treiben, bewährt er sich als rollende Damenhandtasche. Rauf auf den Randstein, Feststellbremse arretieren, und unbeschwert flanieren.

     

    Allerdings: In das Staufach unter der Sitzbank passen beim Yourban außer dem Jet-Helm, dem farblich abgestimmten Armani-Schal und der Kreditkarte nur noch wenige, kleinere Einkaufstüten.

     

    Ein Trost also. Ganz so teuer wie befürchtet wird Sie der Yourban trotz des stolzen Anschaffungspreises von 6690 Euro (inklusive Nebenkosten) auf Dauer doch nicht kommen.”

     

     

  • Sep 29 2011

    Ducati Streetfighter 848: Debut des kleinen Kämpfers aus Italien

     

    Duacti rundet das Streetfighter-Programm nach unten ab – Anfang der Woche wurde der neue 2012er Streetfighter 848 in Modena zum ersten Mal öffentlich gezeigt und gefahren. Hier die Bilder von vor Ort und das Video für Euch.

     

     

    Mit dem neuen Modell erweitert Ducati die Streetfighter-Familie um ein sportliches “Everyday-Bike” mit einem anderen Fahrgefühl als bei der brachialen Streetfighter S mit 1098 Kubik – es geht wesentlich linearer, weniger aggressiv und spitz zur Sache – obwohl die 132 PS noch für genügend Leisitung sowohl auf Landstraßen als auch auf schnellen Strecken sorgen.

     

     

    Für die Streetfighter 848 wurde der legendäre Testastretta 848 Motor aus dem Superbike ebenfalls mit der 11° Technologie ausgestattet, die schon in den Modellen Diavel und Multistrada 1200 für eine homogene Leistungsentfaltung sorgt. In Kombination mit einem weiter verbesserten Chassis verspricht dies höchste Agilität und Dynamik.

     

    Darüber hinaus glänzt das neue Streetfighter Modell mit einer verbesserten Ergonomie und der Ducati-Traktionskontrolle (DTC). ABS hingegen hat der kleine Streefighter nicht zu bieten – er lockt dagegen mit einem Kampfpreis von rund 12.500 Euro inklusive Nebenkosten.

     

     

    Der kleine Kämpfer ist bereits ab November 2011 bei den Ducati-Händlern sein – in traditionellem Ducati Rot, aufregendem Gelb und aggressivem Matt-Schwarz (Dark Stealth).

  • Sep 27 2011

    Test Metzeler Z6: 12.000 Kilometer … und immer noch für ne Tour gut

     

    Fred von Motorrad-Tourer.com hat seit einigen Monaten den Metzeler Z6 auf seiner BMW – und hat ihn ausführlich auf Langstrecken getestet. Sein Fazit: “… hat auf ganzer Linie einen Motorrad-Tourer.com-Tipp! verdient!” Hier sein Report.

     

    Hinterreifen nach gut 2.000 Kilometer

     

    “Kurz vor dem Start meiner Tour nach „Kulthüringen“ und anschließend zum „Long Way To Croatia“ mit der gleichnamigen Gruppe rund um Armin Würfel zu Ostern 2011 wurde meine BMW R1150RT mit neuen Reifen ausgestattet: Da es leider zu dieser Zeit für Z8 Interact von Metzeler für mein Motorrad noch immer keine Freigaben gibt, fiel die Wahl auf den schon etwas älteren Metzeler Z6.

     

    Nach Montage der Reifen begleitete ich zunächst einen Freund und seine Frau von Berlin in die Nähe von Magdeburg, wo für sie eine BMW F650 Scarver erstanden wurde. Hier hatte ich auf den gut 140 km Autobahn auf dem Hinweg sowie ca. 160 km zurück über größtenteils Landstraße eine gute Gelegenheit, die Reifen ein wenig einzufahren. Schon dabei fiel mir auf, dass mein Reisedampfer sehr gut mit ihnen harmonierte und die Haftung auf trockener Strecke einen guten Eindruck machte.

     

    Dieser Eindruck wurde vollbeladen und im Soziabetrieb quer durch Thüringen bestätigt: Von dem tadellosen Fahrverhalten auf trockener Strecke in dem Mittelgebirge war ich sehr angetan. Sowohl das Kurven- als auch das Bremsverhalten erschienen mir tadellos.

     

    Eine andere Herausforderung erwartete mich anschließend auf dem „Long Way To Croatia“: Auf den knapp 600 km von Passau nach Rovinj warteten einige Kurvenstrecken rund um Obertauern und Loiblpass auf meinen noch immer voll beladenen Reisedampfer, nun allerdings im Solobetrieb. Natürlich konnte mein Reisedampfer mit mir als Fahrer aus Flachlandtirol nicht immer den beiden mich begleitenden Bergzicken aus dem Bayerischen Wald auf Ihren 12er GSen auf den Fersen folgen.

     

    Aber sehr beeindruckte mich, dass die Metzeler Z6 so manches Mal überraschten, wenn ich Sorge hatte, eine Kurve oder Kehre mit einem Schuss zu viel Enthusiasmus angefahren zu sein. Solche Mutausbrüche quittierten die Reifen, immer wenn ich es gerade bereuen wollte, mit stoischer Ruhe und Gelassenheit: Es gab tatsächlich keine Situation, in der meine Maschine irgendwie außer Kontrolle erschien und größere Korrekturen notwendig wurden.

     

    Damit haben die Z6 den Alpentest wiederum bei trockenem Wetter eindeutig und mit Bravour bestanden. Was mir jetzt noch fehlt und worüber noch zu berichten sein wird, sind zwei Aspekte: Wie ist das Fahrverhalten bei Nässe und wie schaut es mit der Haltbarkeit bzw. Abnutzung aus. Ich werde demzufolge also weiter berichten.

     

    Update 09.06.2011:

     

    Mittlerweile habe ich auch meine Nässe-Erfahrungenmit dem Z6 von Metzeler machen dürfen, allerdings bei starkem Schlagregen während meiner Anreise zum \\\”Urlaub mitten in Deutschland\\\” in der Nähe von Göttingen: Irgendwie geht es in dieser saison wohl nur digital bei mir, denn entweder fahre ich bei trockenem Wetter oder eben bei sintflutartigen Verhältnissen, die keine wirkliche Aussage zulassen.

     

    Auch weiterhin bin ich bei trockenem Wetter äußerst zufrieden mit der Haftung des Z6. Ob so manche Kippeligkeit bei Längsrillen eher auf die Reifen oder mein Motorrad, das ich ja auch erst seit dem vergangenen Herbst bewege, zurückzuführen ist, muss ich später noch versuchen, herauszufinden. Immerhin bin ich auf meinem \\\”Long Way To Croatia\\\” auch in den Alpen gut mit den Z6 zurecht gekommen, die meinen Reisedampfer verhältnismäßig wendig um die Kurven geführt haben.

     

    Hinsichtlich des Spritverbrauchs kann ich nach nunmehr über 6000 gefahrenen Kilometern mit dem Z6 nur eine eindeutige Aussage treffen: Der Spritverbrauch steigt nicht an. Vielleicht ist er sogar einen Hauch gesunken, aber dazu schwanken meine Verbräuche eigentlich nach wie vor noch zu stark, um eine valide Aussage zu rechtfertigen.

     

    Schwer begeistert mich die Haltbarkeit, die der Z6 bis jetzt zeigt: Auch nach über 6000 km Fahrleistung mache ich mir keine Sorgen, meine ab morgen startende Motorrad-Pilgerreise entlang der Via Slavica von Warschau nach Rom mit anschließender Heimfahrt nach Berlin auch noch mit den gleichen Z6 zu absolvieren: Ich denke, dass meine Reifen auch die jetzt anstehenden knapp 5000 km in zwei Wochen abspulen werden, so dass wir dann bei Laufleistungen deutlich jenseits von 10000 km ankommen werden. Mal schauen, ob dann ein Wechsel notwendig wird.

     

    Immerhin habe ich von schnurgeraden Autobahnpassagen von Berlin nach Warschau sowie auf dem Rückweg von Rom über geschwungene Landstraßen zum Beispiel durch die Emilia Romagna oder die Toskana auch einige kurvenreiche Alpenpässe vor mir, so dass auf die Reifen eine ganz unterschiedliche Belastungssituation zukommen wird. Ich bin gespannt aber guter Dinge und voller Vertrauen!

     

    Update 09.09.2011:

     

    Mittlerweile sind die Z6 über 12000 km abgespult und ihre Nachfolger warten bereits in der Garage. Wenn ich ehrlich bin, müssten die Z6 noch immer nicht ausgetauscht werden. Sie weisen vorne noch immer ein Profil von 2 mm und hinten ein Profil von 2,5 mm aus. Das reicht eigentlich noch immer für einige Kilometer und beeindruckt mich sehr. Normalerweise dürfte das noch für weitere zwei- bis dreitausend Kilometer reichen, so dass die 15000 km realistisch erscheinen.

     

    Metzeler Z6 nach über 12.000 Kilometer

     

    Das Gesamtpaket aus Haltbarkeit, Haftung auf trockener wie nasser Fahrbahn und Handling meines Reisedampfers lassen die Z6 zu meinem Top-Favoriten werden. Dieser Reifen setzt nach meinen bisherigen Erfahrungen anderer Fabrikate jedenfalls an meiner R1150RT Maßstäbe, die es seinen nachfolgern schwer machen dürften.

     

    Der Z8 soll noch besser sein? Ich werde es ausprobieren, aber später. Denn aktuell steht erstmal wieder Neugierde und Experimentier- freudigkeit auf dem Programm. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

     

    Für mich hat der schon in die Jahre gekommene Metzeler Z6 dennoch auf ganzer Linie einen Motorrad-Tourer.com-Tipp! verdient.

     

    Freds Motorrad-Touren und den Report über den Metzeler Z6 findet ihr auf seiner Website www.motorrad-tourer.com

     

  • Sep 26 2011

    Biketoberfest 2011: Es bollerte wieder schön in Oschersleben

     

    Perfektionstraining, Sportsbike-Classic-Meerting, Racing with Friends bei den BEARS, den Superbikes und den Pro Thunders – das XI. Biketoberfest in Oschersleben 2011 war ein großes Familientreffen der Zweizylinder. Buells und Ducatis dominierten das Wochenende.

     

     

    Strahlender Sonnenschein, Temperaturen bis Dreißig Grad, entspannte Stimmung im Fahrerlager, viel Spaß auf der Strecke – das XI. Biketoberfest in Oschersleben hat gehalten, was sich die Teilnehmer erhofft haben. Bereits am Donnerstag und Freitag war die Strecke gut gefüllt – auch durch die Pegasus Buell Experience, organisiert vom Pegasus Race Team mit Instruktoren wie Robin Taborsky, Pro BEARS Champion Dirk Mothes, XBORG “Instrukta” Ronny Schulz, Matthias Günther und als Gast Nina Prinz.

     

    Am Samstag und Sonntag dann die Qualifikations-Läufe und die Rennen der einzelnen Klassen wie B.E.A.R.S., Superbike Open, Pro Thunder und ProBEARS mit packenden Kämpfen auf der Strecke – 48 Stunden und schnelle Runden als Beleg, wie faszinierend Rennsport auch unterhalb von MotoGP oder IDM sein kann.

     

    Beeindruckend vor allem die entspannte Atmosphäre im weitläufigen Fahrerlage und den Paddocks – und natürlich die Maschinen, mit denen die Teilnehmer die Rennen ausfochten – von aktuellen 1198 Ducatis und den großen 1190RR-Buells bis runter zu den in die Jahre gekommenen Guzzis, BMWs und den Exoten wie Norton, Laverda oder den klassischen Yamaha SR 500 – Racing at its best.

     

    Die Ergebnisse könnt ihr die Tage unter http://www.art-motor.de/ einsehen, wir haben zunächst einmal eine ausführliche Fotoshow für Euch. Enjoy!

     

     

  • Sep 23 2011

    Australien: Gepimpte B-King kriegt den Metzeler M5 Interact nicht klein

     

    Eine hochgerüstete Suzuki B-King mit Namen “B-Czar”, 179 PS und 155 Newtonmeter Drehmoment – zwei Aussis wollten dem Sportec M5 auf der Rennstrecke von Eastern Creek den Rest geben. Denkste: Der Reifen hielt. Hier der Report aus Down Under.

     

     

    Rennie Scaysbrook, einer der Testfahrer der australischen “Motorcycle News“, schreibt exakt so, wie man es von einem Aussi-Mate erwartet:

     

    “Wahrscheinlich habe ich den Metzeler Sportec M5 Interact in den letzten 12 Monaten häufiger gerittet als jeden anderen Reifen. Ich war bei Launch (des Reifens) letztes Jahr in Portimao in Portugal – wo wir schöne Sonne am Morgen und Pissregen am Nachmittag hatten. Ich fuhr damit von Sydney nach Melbourne  (wieder im Pissregen). (…)”

     

    “Aber fast alle diese und andere Tests wurden mit Motorrädern mit 1000 Kubik oder weniger gemacht. Und sind sicher nicht zu vergleichen mit der durchgeknallten B-Czar.”

     

     

    Weitere Fotos vom Test und der gepimpten B-King “B-Czar” (spricht sich in Austalien wie “bizarr” aus) findet ihr übrigens auf Facebook.

     

    (…) Der Test mit der B-Czar führte uns auch auf den Track von Eastern Creek. (…) Vier Burnouts und Drag-Rennen reichten nicht, um beim M5 nennenswerte Abnutzung zu erzeugen, so wurde beschlossen, ihn direkt auf der Eastern Creek-Strecke zu zerstören.”

     

    “Shawn Giles und ich schafften es, uns Sessions von neun Uhr morgens bis nachmittags um 14:00 zu sichern – aber dieser M5 verhielt sich am Ende der zwölf Sessions Nachmittags bei Einlenken in die Kurven so gut wie am frühen Morgen. Das Vorderrad steckte die Bestrafung während des ganzen Tages gut weg; das hohe Gewicht der vollgetankten B-Czar plus Fahrer brachte ihn nicht aus der Fassung.”

     

    “Diesmal haben wir mit dem M5 nicht im Regen gearbeitet, aber aus früherer Erfahrung kann ich euch versichern, dass er auch im Nassen brillianten Grip und präzises Feedback liefert.”

     

    “Dies sind exzellente Reifen. Wenn ein 179 PS-155 Nm-Monster mit einem dreifachen Aussi-Superbike-Champion an Bord sie nicht in Stücke fetzen – dann muss Metzeler ein Goodie an der Hand haben.” Stimmt.

     

ROAD RACING

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