Test Roadtec Z8: Auf Du & Du mit dem Asphaltmagnetreifen in der Grünen Hölle
Pünktlich und passend zur Verschickung der Reifen an unsere Metzeler-Testfahrer hat Blogger @pistonpin seine Erfahrungen mit dem Roadtec Z8 auf der Nordschleife gepostet. Das dürfen wir Euch nicht vorenthalten.
Hier Auszüge aus seinem doch recht dramatischen Selbsterfahrungsreport, der zeigt, dass mit dem Z8 nicht nur unsere ausgelosten Testfahrer und Testfahrerinnen 2012 auch “zwei waschechte Fehlzündungen des Motorradrennsports” schneller werden. Relativ gesehen.
“In den vergangenen 85 Jahren war die „grüne Hölle“ immer wieder Schauplatz von Dramen und Triumphen, Geburtsort von Helden und Mythen. Und genau hier, inmitten all dieser Rennsporthistorie, die über der Nordschleife liegt, wie der kühle Eifelnebel am Morgen, fanden sich die beiden Protagonisten dieser Geschichte plötzlich wieder, Herr Trölf und meine Wenigkeit. Zwei waschechte Fehlzündungen des Motorradrennsports.
Unsere bisherigen Rennstreckenerfahrungen beschränkten sich auf ein paar ehr erfolglose Runden im Baden Airpark im vergangenen Jahr. Das falsche Einstiegsmopped, eine zu schnelle Gruppe und zu wenig Sprit im Tank haben nicht umbedingt dafür gesorgt, in mir das Gefühl aufkommen zu lassen, ich sei der nächste Joey Dunlop. Gelinde gesagt. Als ich dann die Anfrage bekam, ob ich nicht Lust hätte zusammen mit Herrn Trölf die neuen Metzeler Roadtec Z8 Interact beim Ring Intensiv Training vom MOTORRAD Action Team auf der Nordschleife zu testen schnellte mein Puls kurz in die Höhe. In der Grünen Hölle? Öhm… Na klar, wieso nicht?!
(…)
Um 7:15 war Treffpunkt an der Nordschleife und um 7:30 Fahrerbesprechung. (…) Als wir schließlich einsatzbereit waren, fuhren wir auf die Star-/Zielgerade und gesellten uns zum Rest der Gruppe Vier, zu der wir gehörten. Hier trafen wir auf unsere Instruktorin Nadja (Yamaha R6) und unsere Teamkollegen Dietmar (Suzuki Hayabusa), Alexander (BMW HP2 Supermoto) und Heribert (BMW R1200S). Eine gute Truppe.
Regen? Egal, es ist ja warm. Auf zur Kür! Den Pflichtteil hatte der „Asphaltmagnetreifen“, wie ihn Herr Trölf bereits getauft hatte, ja mit Bravur bestanden. Nun musste er aber zeigen, dass er dieses Namens auch tatsächlich würdig war, denn schließlich sollte eine seiner ganz großen Stärken ja die Haftung auf Nässe sein.
Wir starteten. Nanu, was ist denn hier los? Auf der Nordschleife sah es plötzlich aus wie bei den Ludolfs, nur mit Motorradteilen. Hinter beinahe jeder fünften Kurve lagen irgendwelche Brocken. Wir verstanden das als Wink mit dem Zaunpfahl und drosselten unsere Geschwindigkeit.
Und auch wenn wir nun vergleichsweise gemütlich unterwegs waren, kann ich sagen, dass sich der Z8 hat sich seines Spitznamens „Asphaltmagnetreifen“ als absolut würdig erwiesen hat! Wäre mir nicht an den denkbar ungünstigsten Stellen das Wasser in die Kombi gelaufen, hätte ich tatsächlich meinen können, die Strecke sei trocken. Unglaublich!
Neben Herrn Trölf und wir waren auch Nordschleifenguru Helmut Dähne und der Zeichner der Moto Mania Comics, Holger Aue, mit dem Z8 Interact unterwegs. Und die beiden lobten den Reifen ebenfalls in höchsten Tönen.
(…)
Der ganzen Bericht und alle Bilder findet ihr bei Alexander auf der Website abgeschweift.de
Fotos (c) pistonpin







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